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TRADEofficer – eine Handelsstrategie offen gelegt

Anhand eines Fachartikels aus der VTAD News April und November 2016 der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. (www.vtad.de) möchte ich einen kleinen Einblick geben in unsere Arbeit mit dem TRADEofficer und veröffentliche dabei auch eine der im Moment zehn Handelsstrategien, die im TRADEofficer laufen. Insgesamt sind es zurzeit vier menschliche Händler und sechs (semi-) automatische Handelsstrategien, die Signale in der APP erzeugen.

Nachzulesen auf der Website von TRADEofficer.

 

Das neuste Projekt des Bullentraders: Modernes Trading und Investment

Das neuste Projekt des Bullentraders: Modernes Trading und Investment

 

Finanzmärkte und modernes Trading haben mich schon immer fasziniert. Bullentrader ist aus der Idee entstanden in der Welt der Glücksritter und der großen Versprechen des schnellen Geldes einen Gegenpol zu setzten und einen ehrlichen Blick in den Alltag eines Traders zu gewähren. So habe ich immer wieder Trades, die ich in meinen privaten Portfolios eingegangen bin, geteilt und die Gedankengänge dahinter und die Herleitung dazu.

Gleichzeitig kamen zunehmend im Laufe der Jahre Anfragen, ob ich die Tradingideen nicht zeitnaher teilen könnte.
Seit 1 1/2 Jahren gärt nun die Idee im Meer der Börsenbriefe und Signaldienste ein Angebot zu schaffen, das modern und verantwortungsvoll ist. So entstand TRADEofficer. Ein Projekt, an dem ich gemeinsam mit meinen Mitgesellschaftern lange und intensiv gearbeitet habe und dass insbesondere für Feierabendtrader und besonnenes Investieren prädestiniert ist. Den gängigen Investmentfehler wie mangelnde Diversifikation, Personenkult, das Festhalten an der eigenen Tradingidee und der Wunsch, dass der Trade doch noch aufgeht, sollte ein Gegenmittel, ein überlegter Coach und Navigator entgegengesetzt werden.

So entstand die Idee und 18 Monate und viel Entwicklungsschweiß und Handelssystemgehirn später gibt es TRADEofficer. Wie ein Verkehrspolizist gibt TRADEofficer das Signal, wenn es an der Zeit ist loszulegen und verweist auch darauf, wenn es besser ist einen Gang zurückzuschalten.

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So sieht es aus: Wenn sich gemäß dem Profil ein Einstiegs- oder Ausstiegssignal ergibt, erhalten die Nutzer der App ein Signal auf ihrem Handy. Wenn der Nutzer sich für das Signal interessiert, liked er es und erhält alle nachfolgenden Meldungen dazu. Alle aktuellen Meldungen seines Profils werden auch übersichtlich auf der Timeline dargestellt, so dass jederzeit nachvollzogen werden kann, wann welche Signale kamen.

Wie das funktioniert?
Bei guten Tradinggelegenheiten schickt TRADEofficer sofort eine Nachricht aufs Handy. Was mir und uns wichtig war: Sie verwalten Ihr Geld selbst und entscheiden frei, welche Aktienkauf- oder Verkaufsgelegenheit Sie wahrnehmen möchten und welche nicht. Auch über welchen Broker Sie die Trades abschließen ist Ihnen überlassen. Aber Sie haben mit TRADEofficer ein exzellentes Korrektiv um Ihr eigenes Handeln zu verbessern, neue Möglichkeiten und Trades zu sehen, wo Sie keine erkannt hätten.
So ist z.B. oft zu beobachten, dass manche Finanzmarktteilnehmer sich zu sehr auf kurzfristiges Trading oder nur auf das sehr langfristige Investieren einschießen -mit allen Vor- und Nachteilen des jeweiligen Ansatzes- und dabei vergessen, dass zu einem abgerundetem Handelsansatz eben auch eine Diversifikation des gesamten verfügbaren Vermögens über den „Tellerrand“ der eigenen Trading-Philosophie hinaus gehört, damit das wichtigste Ziel erreicht werden kann am Kapitalmarkt, nämlich das Kapital zu erhalten und zu vermehren, ohne dass dabei das Vermögen zu hohen Risiken ausgesetzt wird.

Qualität steht bei TRADEofficer an erster Stelle: Professionelle und zertifizierte technische Analysten und Wertpapierhändler aus dem institutionellen Bereich sowie (semi-)automatisierte Handelssysteme scannen mittels Algorithmen die Märkte und informieren Sie, wenn eine Kauf- oder Verkaufsgelegenheit sich anbietet. So müssen Sie nicht selbst die Finanzmärkte beobachten, ständig vor dem Computer sitzen und sind dennoch immer am Puls der Märkte.
Zugleich erhält der Nutzer jedoch die Freiheit, eine Handelsidee auch im Eigenstudium zu analysieren und abzugleichen und dabei selbst zu entscheiden, ob er auch wirklich den jeweiligen Vorschlag umsetzen möchte oder nicht. Damit erhält er einen Lerneffekt und kann sein eigenes Verhalten an der Börse über einen Dritten -nämlich seinem individuellen „Polizisten“- hinterfragen und schützt ihn dabei manches Mal vor zu viel blindem Aktionismus, was genau so schädlich sein kann, als Lethargie am Finanzmarkt und dem „sich nicht trauen den Trade einzugehen“.

Es geht dabei nicht ums reine Nachtraden und um Personenkult. Auch dies ist wieder eine emotionale Falle, in die viele Börsenaktive tappen: „der Trader ist mir sympathisch, den kopiere ich“.
Dabei geht die so wichtige Diversifikation verloren und auch wenn der Trader noch so sympathisch ist, denn vielleicht passt dessen Handelsstil nicht zum eigenen Stil, nicht zur eigenen Depotgröße (zu klein, zu groß, zu schnell, zu langsam, etc.) oder aber einfach nicht zum eigenen Zeitkontingent oder auch nicht zur eigenen Risikoneigung, da man vielleicht als Mitte 30-jähriger, der eine Familie gegründet hat oder ein Haus gerade abzahlt, ganz andere Vorstellung davon hat, wie viel maximalen Verlust er unterjährig erleiden darf.
Deshalb verzichtet TRADEofficer bewusst auf „Personenkult“ um den einen oder anderen Signalgeber. Das TRADERS´Magazin, dass über die App in der aktuellen Oktober-Ausgabe berichtet, formuliert es so: „Neutralität steht im Vordergrund. Der Anwender weiß nicht, welcher Profi oder welches System dahinter steckt, denn sonst wird er eventuell unterbewusst beeinflusst, schießt sich geradewegs auf die Signale eines in Mode gekommenen Gurus ein. Auch sind sehr viele Profis dabei, die nicht genannt werden dürfen durch ihre gleichzeitige Tätigkeit im institutionellen Bereich.“

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Die Performance der gefolgten Trades, der Trades mit dem gleichen Anlegerprofil und Anlegerverhalten sowie die Gesamtheit alle Trades ist jederzeit in der App einsehbar.

Noch ein Hinweis zum Anlagespektrum: Wir empfehlen Aktien aus dem europäischen und amerikanischen Raum und schließen Werte aus, die aktiv im Rüstungsbereich tätig sind. Unsere Empfehlungen sind mittel-bis langfristig und reichen von einer Haltedauer von mindestens einigen Tagen bzw. Wochen bis zu mehreren Monaten und Jahren.
Wir geben keine Empfehlungen auf Minuten- oder Stundenbasis ab und sind keinesfalls für Intraday-Trader gedacht.
Auch gibt es bei uns keine Anregungen für Produkte wie CFDs und ähnliche Finanzinstrumente, die nicht über die Börse gehandelt werden und nicht einem  staatliche Aufsichts- und Kontrollorgan unterliegen.

Unser Service richtet sich ausschließlich an Finanzmarktteilnehmer, die Aktien und ETFs handeln und ungehebelt am Markt agieren und über ein freies, liquides Vermögen von ,mindestens 25.000 bis eher 50.000 Euro zu Anlagezwecken an der Börse verfügen (unsere pauschale Empfehlung für den maximalen Diversifikationseffekt beträgt mind. 100.000 Euro; denn dann erst macht eine der hauptsächlichen Risikominimierungskomponenten unseres Gesamtansatzes erst Sinn, nämlich mehre Depots mit verschiedenen Strategien und Zeithorizonten zu führen).

Oberstes Ziel von TRADEofficer ist, eben nicht die einmalig außergewöhnlich hohe Performance, sondern eine stabile, stetige und über Jahre hinweg ordentliche Performance, die den Benchmark DAX und S&P500 schlägt, unter Berücksichtigung des Zins und Zineszins und Dividendeneffekten bei möglichst niedrigem Rückschlagspotential für das Depot.
So sehen wir eine jährliche Performance von z.B. rund 10 % mit lediglich 4 bis 5 % maximalen Drawdown -für den besonnenen Anleger- als erstrebenswerter an, als mal ein Glücksritter zu sein, der für einige Zeit extrem hohe Renditen erzielt, jedoch aber einen Rückgang seines Kapitals von 50, 60 oder gar 70 % in Kauf nimmt -ob gewollt oder nicht- und eines Tages vom Markt einfach weggefegt wird und alles verliert.
Denn das „Zocken“, das „hinterherjagen nach der maximalen Rendite“, das ist gerade für unsere Zielgruppe -den verantwortungsvollen Anleger- der sein hart erarbeitetes Vermögen möglichst wenig Risiken aussetzen möchte und dieses Vermögen für größere Anschaffungen wie das Eigenkapital für eine Immobilien, für seine Altersabsicherung usw. benötigt, niemals akzeptabel.

In den nächsten Tagen werde ich noch etwas ausführlicher berichten.
Wer loslegen will, kann das aber jederzeit schon tun.

Zum Download im Apple Appstore für alle Iphone-Besitzer.
Und hier zum Google Playstore für alle Android-Nutzer.
Wer mehr wissen möchte: Auf der Webseite informieren und gerne auch bei Facebook liken.

Gold – Rückblick

Bereits am 29.10. (hier der Original-Post http://bullentrader.de/home/gold-und-silber-liebe-ich-sehr/)  bei rund 1.225 war für mich Gold ein klarer Short-Kandidat mit einem ersten Kursziel von rund 1.185 (s. grüne gestrichelte Linie).

Und stehen wir hier…

Trading kann manchmal so einfach sein 😉

Was noch viel wichtiger ist und der Punkt um den es mir wirklich geht ist, das aktuelle Chart.
Hier sieht man sehr schön, dass eine Bewegung manchmal viel, viel weiter gehen kann, als wir und das vorstellen. Daher sollte man sich auch nicht zu sehr auf Kursziele „einschießen“.
Hätte man das am locker weitergehandelt (Stoppsetzung sehr einfach über den Trend), so wäre noch viel, viel mehr drin gewesen.

M60

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Tag

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Orangensaft Future – Short & Lerneinheit

Vor ein paar Tagen habe ich eine Analyse zu Orangensaft erstellt und diese wurde bei Youngbrokers veröffentlicht.

Chart vom 29.10.

Organgensaft_Tag_Short_Trade_Abbildung_3
Hier ist schön zu sehen, dass der Wert das Mindestkursziel fast auf den Punkt genau erreicht hat.

Aktueller Chart vom 04.11.2014

O-Saft_04114

Jedoch geht es bei diesem Artikel nicht so sehr um den Trade und „was für ein toller Hecht ich bin“ und die Kursziele „vorhersage“ 😉

Nein, mein zentrales Anliegen bei diesem Post zu Orangensaft ist, zu zeigen, wie ein analytischer Ansatz angegangen werden könnte. Wie gesagt, nochmals zum betonen „wie ein analytischer Ansatz aussehen kann“.

 

Link zum Originalartikel:

Tradingsignal: 280 Prozent Gewinnpotential im Orangensaft?

Veröffentlicht am 30. Oktober 2014

In einer aktuellen Chartanalyse widmen wir uns dem allseits bekannten Orangensaft. Denn hier steht in Kürze ein potentielles, lukratives Tradingsetup bevor. Die folgende ausführliche Analyse soll ein umfassendes Bild über die derzeitige sowohl fundamentale, als auch charttechnische Situation schaffen.

Zunächst alle Schlüsselfaktoren komprimiert in der Übersicht.

Basiswert Übersicht
Basiswert Orangensaft Future (US Kürzel OJ)
Zeithorizont kurz- bis mittelfristig auf die Dauer von mehreren Wochen bis einigen Monaten
Tendenz kurzfristig (Tage bis Wochen) abwärts
Tendenz mittelfristig (Wochen bis Monate) abwärts
Tendenz langfristig (Monate bis Jahre) seitwärts bis aufwärts
Widerstandszone 152.47-154.58166.09-168.37 (Jahreshöchststand)
Unterstützungszonen 136.93-138.95 (mögliche Zone zugleich mögliche Widerstandszone; vgl. Polaritätswechsel)116.08-117.68 (mögliche Zone – zugleich Zielzone)

Fundamentale und längerfristige Betrachtung

Übergeordneter Chartverlauf
Orangesaft befindet sich seit dem Jahreshoch Ende März / Anfang April von rund 166 in einem Abwärtstrend (vgl. großer Trendkanal in Abbildung 3).

Nachfrage
In den Wintermonaten herrscht im Orangensaft tendenziell eher eine geringere Nachfrage seitens der Verbraucher, was grundsätzlich den Preis eher abschwächen lassen sollte.
Dies dient jedoch lediglich als eine Hintergrundinformation und sollte im Trading keinesfalls als alleiniges Entscheidungskriterium betrachtet werden.

Saisonalität
Interessant ist jedoch, dass diese grundsätzliche Nachfrageschwäche sich auch in saisonalen Charts –wenngleich verzögert- niederschlägt (vgl. Abbildung 1).

Abbildung 1: Saisonalität im Organgensaft

Abbildung 1: Saisonalität im Organgensaft
Chart erstellt mit Tai Pan von Lenz & Partner (lp-software.de)
In Abbildung 1 ist der im unteren Drittel die Kursentwicklung als „seasonal chart“ auf 10 Jahre dargestellt. Hier ist sehr deutlich zu erkennen, dass die Preise in der Regel ab ca. Märze/April langsam anziehen, um dann von Sommer bis ca. Oktober Höchststände erreichen und dann von diesen Höchstständen anfangen ab ca. November bis Januar zu fallen.

Das bedeutet ebenfalls nicht, dass dieses Kriterium für einen Trade für sich alleine genommen nicht eine Grundlage einer Handelsentscheidung sein sollte. Jedoch, bringt es möglicherweise zusätzliche „Sicherheit“ bei einem Trade.

Währungskorrelation
Ein weiterer interessanter Aspekt ist der US-Dollar und die Korrelation zwischen dem US-Dollar und den Rohstoffpreisen im Allgemeinen und hier im speziellen mit dem Oranegnsaft Future. Grundsätzlich gilt als „Fausregel“, dass wenn der Dollar steigt, die Rohstoffpreise tendenziell fallen.
In Abbildung 2 ist der Organgensaft Future sowie der US Dollar Index (blaue Linie) dargestellt.

Abbildung 2: Preisentwicklung US-Dollar

Abbildung 2: Preisentwicklung US-Dollar
Chart erstellt mit Tai Pan von Lenz & Partner (lp-software.de)
Hier ist auffällig, dass der US Dollar Index seit ca. Mai stark ansteigt und gleichzeitig der Orangensaft (schwarze Linie) stark fällt. Demnach haben wir hier eine interessante gegenläufige Korrelation, die sich mit der „Faustregel“ zu decken scheint. Jedoch auch hier gilt wie bei den vorgenannten Punkten, dass für sich alleine genommen, dies noch nicht die Rechtfertigung für einen Trade sein sollte.

Allerdings könnte dies dann durch die Kombination aller vorgenannten Punkte und insbesondere durch die konkrete Chartbetrachtung im kurzfristigen Bereich erfolgen.

Aktuelle Situation und Trade Idee

In Abbildung 3 ist von größerem Interesse der Chartverlauf seit August. Hier hat sich ein kurz- bis mittelfristiger Abwärtstrend (vgl. kleiner Trendkanal), innerhalb eines größeren Abwärtstrends etabliert (vgl. großer Trendkanal). Wir haben hier also die besondere Situation eines Trends im Trend.

Abbildung 3: Orangensaft auf dem Tageschart

Abbildung 3: Orangensaft auf dem Tageschart
Chart erstellt mit Tai Pan von Lenz & Partner (lp-software.de)
Innerhalb diese kürzeren Trends gab es im Oktober eine Korrektur, die dann Ende Oktober anfing wieder zu drehen in Richtung des kurzfristigen Trends.

Hinzu kommt, dass diese Korrektur genau an dem 50er gleitenden Durchschnitt (EMA) drehte und dass wir übergeordnet noch ein so genanntes Death Cross haben (ein kürzerer, hier 50er GD schneidet einen längeren hier 200er GD von oben nach unten), was ebenfalls Schwäche andeutet.

Desweiteren kann sich die ehemalige Unterstützungszone bei 136,93-138,95 als mögliche Widerstandszone etablieren, wenn nun der Kurs an dieser abprallt (vgl. Polaritätswechsel).

Das Zwischenfazit ergibt also, dass ein Short Trade grundsätzlich in Frage kommen könnte.
Wenn man nun die vorgenannten Elemente hinzunimmt und kombiniert, so ergibt sich, dass ein Short Trade tatsächlich an diesem Niveau sinnvoller ist, als an anderen Stellen.

Mittels einer Matrix kann zügig dann die Wertigkeit (max. Punktezahl: 15) eines möglichen Trades dargestellt werden.
Im Orangensaft stellt sich dies dann folgendermaßen dar:

Kriterium Richtung Gewichtung (max. 3)
Aktuelle Chartsituation Short 3
Übergeordnetes Chartbild Short 3
Fundamental (Nachfrage) Short 1
Saisonalität Short 2
Währungskorrelation Short 2

Ein Trade sollte grundsätzlich nur eingegangen werden, wenn dieser mehr als 5 Punkte hat. Im vorliegenden Fall sind dies 11 von 15 möglichen Punkten! Das heißt, ein Trade hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieser erfolgreich wird. Natürlich gibt es keinerlei Garantien hierfür. Die gibt es im spekulativen Handel nie. Jedoch können, wenn nun noch ein konsequentes Risiko-Money-Management und Positionsgrößenmanagement betreiben wird, die Gesamt-Risiken weiter minimiert werden.

Abschließend wie immer das konkrete Tradingsignal.

Tradesignal Factsheet
Einstieg 138.45
Stopp 145.86
Kursziel 117.79 (max.) / 128.86 (min.)
Chancen-Risiko-Verhältnis ca. 2.8 zu 1
Über den Autor
Oliver Wißmann
Trader & Unternehmer
bullentrader.deDer Jurist und Unternehmer Oliver Wißmann ist Regionalmanger München der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. und betreibt unter www.bullentrader.de einen kostenlosen Blog, in welchem er die Finanzmärkte charttechnisch analysiert und Einblicke in sein tägliches Trading gibt.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert.

 

Ein interessanter Artikel über die Hedgefonds Branche… die Bösen sind die Guten!

Verkehrte Welt

Es gibt sie: Finanzprofis, die im Interesse ihrer Kunden handeln – und im Zweifel sogar auf Profit verzichten. Wer das ist? Nicht die üblichen Verdächtigen. In dieser Geschichte sind die Bösen die Guten.

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Sie sind keine Engel, haben aber Respekt vor ihrer Kundschaft: die Hedgefondsmanager Graham Clapp …

… und Simon Savage

Bild2

Text: Patricia Döhle
Foto: Olivier Hess
Brand Eins Ausgabe 05/2014
Der Gedanke liegt nahe: Wer sein Geld gut investieren möchte, also einen wirklich vertrauenswürdigen Experten sucht, nimmt den, der die meisten Kunden hat. Denn wären die alle da, wenn sie sich nicht anständig behandelt fühlten? So landet man als Anleger fast unvermeidlich bei der Deka, mit mehr als 120 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen der Marktführer unter den Anbietern von Investmentfonds in Deutschland, und stellt erfreut fest: Die Deka gehört zur Sparkassenorganisation. Das sind doch die Guten! Haben sich in der Finanzkrise kaum etwas zuschulden kommen lassen, tummeln sich nicht an den weltweiten Kapitalmärkten – was will man mehr? Von denen wird man ja wohl ein faires Angebot bekommen.

Werfen wir einen Blick auf das Geschäftsmodell, das im Wesentlichen mit dem anderer großer Fondsanbieter hierzulande identisch ist. Sie bieten einem Kunden, vereinfacht gesagt, Folgendes an: Du gibst uns dein Geld. Dafür bezahlst du eine Gebühr (genannt Ausgabeaufschlag) von bis zu fünf Prozent, die derjenige unserer Verkäufer erhält, der so nett war, dir das Geld abzunehmen. Den Rest bekommt ein Fondsmanager, der dein Erspartes anlegt. Dafür zahlst du jedes Jahr eine weitere Gebühr (Management-Fee) von bis zu drei Prozent, und zwar egal, ob er seinen Job gut oder schlecht macht. Einverstanden?

 

Wenn Sie einmal ein ganz anderes Geschäftsmodell aus der Investmentbranche kennenlernen wollen – nur so zum Spaß, denn es ist nicht für Normalverbraucher gedacht –, fliegen Sie nach London. Sie nehmen dann einen Zug in die Innenstadt, wechseln in die Victoria Line und steigen schließlich an der Station Green Park aus. Es ist schön dort in Mayfair, der Buckingham Palace ganz in der Nähe, der Park direkt gegenüber, daneben das „Ritz“ mit seinen malerischen Arkaden. Doch lassen Sie sich nicht täuschen: Sie sind auf dem Weg zu den Bösen. Wie böse? Sehr böse. Sie managen Milliarden, und man wirft ihnen vor, mit ihren risikoreichen und oft kreditfinanzierten Strategien die Kapitalmärkte zu destabilisieren. Dennoch: Verglichen mit Deka & Co., sind sie gar nicht so übel – zumindest wenn es um den Umgang mit ihren Kunden geht. Die Rede ist von Hedgefonds.

1 Curzon Street, fünf Gehminuten vom Green Park entfernt, ein weißes Bürohaus. Empfangsdamen kontrollieren streng jeden Besucher, dann geht es hinauf in den zweiten Stock, wo Simon Savage, 45, wartet. Er ist Hedgefondsmanager bei GLG Partners, die umgerechnet 23 Milliarden Euro an Kundenvermögen verwalten. Ein Zwerg im Vergleich zur Deka. Savages Kunden indes sind größer als die der Sparkassentochter: Pensionskassen oder Dachfonds und reiche Privatanleger. In jedem Falle sind sie Profis oder werden von Profis beraten, was gut ist. Denn es hat gravierende Auswirkungen auf das Gebaren von GLG und allen anderen Vertretern ihrer Zunft. Savage: „Wir dürfen bei der Qualität unserer Produkte keine Kompromisse eingehen.“

Was Hedgefonds ihren Kunden offerieren, sieht so aus: Du überlässt uns dein Geld. Wir geben es einem Fondsmanager und sorgen dafür, dass er es gut anlegt. Du zahlst uns eine Managementgebühr von maximal zwei Prozent. Und wenn mindestens zehn Prozent Gewinn im Jahr für dich herauskommen, gibst du uns 20 Prozent davon ab. Wenn nicht, bekommen wir auch nichts und feuern den Fondsmanager. Einverstanden?

Man muss nicht lange grübeln, um zu erkennen, welches der beiden Angebote, das der großen Investmentkonzerne oder das der Hedgefonds, im Interesse der Kunden ist: Erstere verdienen am meisten, wenn sie viel Kapital einsammeln – was den Anlegern nicht das Geringste bringt; Letztere profitieren vor allem, wenn sie eine hohe Rendite erwirtschaften. Das freut beide Seiten. Die gute Nachricht ist: Es scheint, als würde sich das Geschäftsmodell der Hedgefonds nun auch in jenem Teil der Investmentwelt durchsetzen, zu dem nicht nur Groß-, sondern auch normale Anleger Zugang haben. Das erfolgreiche Vorbild von GLG und anderen inspiriert junge Leute, ihnen nachzueifern; und sogar erfahrene Banker aus den großen Firmen steigen aus und starten noch einmal neu durch. Und viele Kleininvestoren folgen ihnen. Denn die Fakten lassen sich nur noch schwer ignorieren.

Ansgar Guseck, 37, beschäftigt sich seit Langem mit diesem Thema. Die Kölner Firma Sauren Finanzdienstleistungen, deren Research er leitet, ist einer der größten Dachfondsverwalter hierzulande. Bei Sauren machen sie tagein, tagaus nichts anderes, als herauszufinden, welches die besten Fonds sind, um dann die 2,5 Milliarden Euro, die Kunden ihnen anvertraut haben, möglichst gewinnbringend zu investieren. Guseck ist dabei auf folgendes Phänomen gestoßen: Fonds schneiden eine Zeitlang überdurchschnittlich ab, ihnen fließt daraufhin viel Geld zu – und genau dann lässt ihre Wertentwicklung drastisch nach. „Im Schnitt“, zitiert Guseck eine Studie der Universität Gießen, Exeter und der Cass Business School, „schneiden diese Fonds nach den hohen Mittelzuflüssen 2,5 Prozentpunkte schlechter ab als solche Fonds ohne größere Mittelbewegungen.“

Gilt das unabhängig davon, wie gut der Fondsmanager ist? Der Analyst ist überzeugt: „Selbst wenn er außergewöhnlich gut ist, wird es immer schwieriger für ihn, wenn der Fonds zu groß wird.“ Da die Inhalte der Studie in der Branche bekannt sein dürften und 2,5 Prozentpunkte Rendite pro Jahr nicht wenig sind, stellt sich die Frage: Was tut eine kundenfreundliche Anlagefirma, wenn einem Fonds Millionen über Millionen oder gar Milliarden zufließen?

„Es war, als stünden wir nackt auf der Straße“

Einer, der live dabei war, ist Graham Clapp, 53, in Hemdsärmeln mit gelben Hosenträgern und dröhnendem Bass der Prototyp des kernigen Fondsmanagers. In Deutschland war er mal ein Superstar – in der Szene. Von 2002 bis Ende 2006 managte er den größten europäischen Aktienfonds, den European Growth Fund der US-Fondsgesellschaft Fidelity. Als Clapp ihn übernahm, war er rund acht Milliarden Euro schwer, am Ende seiner Dienstzeit lag das Volumen bei gut 20 Milliarden. Fidelity unternahm nichts, um die Zuflüsse zu stoppen.

Clapp war bis dahin ein sehr erfolgreicher Manager. Deshalb wurde ihm das Flaggschiff anvertraut, für das er stetig nach den besten Anlagemöglichkeiten suchte. „Ich habe in meinem Berufsleben circa 15 000 Treffen mit Unternehmenschefs gehabt, Hunderte im Jahr, viele von ihnen habe ich 10- oder 15-mal getroffen“, erinnert er sich. „Und doch wurde es durch die schiere Größe des Fonds immer schwerer, gute Investment-Ideen umzusetzen. Bei 200 Positionen in einem 20-Milliarden-Fonds hält man im Schnitt Anteile an einem Unternehmen im Wert von 100 Millionen Euro. Da haben Sie nicht mehr viele Möglichkeiten.“

Ein paar Börsendaten helfen, das zu verstehen. Von einem Konzern wie der Deutschen Lufthansa etwa werden aktuell rund 66 Millionen Aktien am Tag gehandelt. Bei einem Kurs von um die 19 Euro bedeutet das einen Umsatz von gut 1,2 Milliarden Euro. Eine Position von 100 Millionen Euro entspricht damit schon knapp zehn Prozent des Marktes. Egal, ob sie verkauft oder aufgebaut, also Angebot oder Nachfrage erhöht werden soll – in jedem Fall wird die Masse an Papieren den Preis beeinflussen.

Bei mittleren Firmen wird das Problem noch größer. Das IT-Unternehmen Wincor Nixdorf etwa steht für Börsenumsätze von rund 280 Millionen Euro täglich. Da ist ein Paket im Wert von 100 Millionen Euro kaum noch handelbar. Clapp: „Selbst bei Bluechips haben unsere Händler bei Fidelity oft Monate gebraucht, um eine Position auf- oder abzubauen.“

2006 kündigte er nach 22 Jahren bei Fidelity. Heute sitzt Clapp entspannt im Konferenzraum seiner Londoner Firma Pensato Capital, mit der er 500 Millionen Euro verwaltet. Das ist immer noch ein dicker Batzen, und doch viel leichter zu verwalten. Jetzt dauert es meist nur ein oder zwei Tage, um eine Idee umzusetzen. Clapp ist viel schneller und flexibler. Sein Blick geht über die Dächer von Mayfair, und er gibt eine Anekdote aus Fidelity-Zeiten über den Verkauf von Aktien einer großen türkischen Bank zum Besten. „Ich gab unseren Händlern den Auftrag, alles zu verkaufen. Plötzlich kollabierte der Kurs. Ich hatte einen türkischen Assistenten und rief ihm zu: Ruf ein paar Broker in der Türkei an, frag sie, was da los ist!“ Heute kann Clapp über die Antwort lachen. „Ein Broker sagte ihm, die Sonne werde über dieser Bank erst wieder aufgehen, wenn Fidelity alle Aktien verkauft habe. Der ganze Markt wusste über unseren Verkauf Bescheid! Es war, als stünden wir nackt auf der Straße.“

Bei Hedgefonds wie GLG tun sie alles dafür, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen. Simon Savage und seine Kollegen treffen daher regelmäßig eine Entscheidung, die professionellen Gewinnmaximierern Tränen in die Augen treiben müsste: Sie schließen einen Fonds. Mitte 2012, als er umgerechnet gut eine Milliarde Euro groß war, war der von Savage mit gemanagte und sehr beliebte Fonds European Equity Alternative dran. GLG hätte vermutlich gut noch mehr Geld einsammeln können, was eine sichere Managementgebühr bedeutet hätte. Savages Kommentar: „Es ist der einzige Weg. Man läuft sonst Gefahr, seine Anleger zu enttäuschen, die basierend auf der vergangenen Performance, etwa 10 oder 15 Prozent Rendite erwartet haben.“

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Hedgefonds sind beileibe keine Heiligen. GLG musste unlängst an die US-Wertpapieraufsicht SEC wegen Kursmanipulation bei einem ihrer Fonds eine Strafe von neun Millionen Dollar zahlen. Ein Großanleger klagte wegen Fehlberatung bei einem komplexen Swap. Für die Kunden sind indes folgende Fragen entscheidend: Haben die Fehltritte System? Oder ist das Geschäftsmodell so beschaffen, dass im Normalfall ihre Interessen im Mittelpunkt stehen oder sogar identisch sind mit denen des Unternehmens?

Eine wachsende Zahl vor allem inhabergeführter, aber auch einiger größerer Fondsgesellschaften, die weniger von großen Vertriebsnetzen als von Mundpropaganda und Empfehlungen durch Experten wie Sauren leben, richten sich mittlerweile ähnlich wie die Hedgefonds aus. Sie wachsen trotzdem, langsamer allerdings, als sie könnten, würden sie ihre Kapazitäten nicht freiwillig beschränken. Bis zu einer gewissen Grenze dürfen ihre bestehenden Fonds anschwellen; wollen sie noch größer werden, müssen sie zusätzliche Teams an Bord holen. Dann entstehen neue Fonds mit neuen Anlagestrategien, in die wieder Kundengeld fließen kann. Nach diesem Prinzip geht etwa die britische Fondsgesellschaft GAM vor. Oder der deutsche Anbieter Discover Capital, 2004 gegründet von zwei Absolventen der Augsburger Universität und bis heute dort beheimatet.

Squad Value hieß ihr erstes Produkt, spezialisiert auf unterschätzte kleinere Börsenfirmen. „Es war eine ideale Zeit, um zu starten“, sagt Gründer Stephan Hornung, 38. „Viele konkurrierende Nebenwertefonds waren mit dem Zusammenbruch des Neuen Marktes verschwunden.“ Zu Anfang übertrieben sie es ein wenig mit ihrer Vorsicht beim Volumen. Überrascht und überwältigt davon, wie schnell die Millionen hereinrauschten, machte Discover nur wenige Monate nach Auflegung zu – bei 60 Millionen Euro. Später öffneten sie den Fonds wieder, heute ist der Squad Value 210 Millionen Euro schwer.

Dabei soll es bleiben. Die Gründer haben ihre Marketingaktivitäten weitgehend eingestellt. Sie wollen kein Interesse bei neuen Anlegern auslösen. Selbst bestehende Investoren stünden schon auf der Warteliste. Ein Treffen mit brand eins lehnten die Fondsmanager ebenso ab wie ein Foto, gaben nur telefonisch und sehr zurückhaltend Auskunft. Schade – aber zweifellos im Interesse ihrer Kunden.
Quelle: Brand Eins Ausgabe 05/2014

http://www.brandeins.de/archiv/2014/im-interesse-des-kunden/hedgefondsmanager-graham-clapp-und-simon-savage-verkehrte-welt.html

Artikel in der Zeitschrift Traders von mir über Handelsstrategie

In der Zeitschrift Traders wurde im Februar 2014 ein Artikel von mir mit einer meiner selbst entwickelten Handelsstrategien veröffentlicht.

Seite 1

Rückzugsstrategie_Traders_Februar_2014_Seite1

Seite 2

Rückzugsstrategie_Traders_Februar_2014_Seite2

Seite 3

Rückzugsstrategie_Traders_Februar_2014_Seite3

Seite 4

Rückzugsstrategie_Traders_Februar_2014_Seite4

GBP/CAD Short Trade

Ein gutes Beispiel, für Wiedereinstieg.

Der laufende Short Trade im GBP/CAD ist ein gute Beispiel für die Wichtigkeit von Wiedereinstiegen.

Es lag gestern eine Short pending order bei rund 1,8345. Dort wurde ich gestern ausgeführt und dann ein paar Augenblicke später ausgestoppt bei 1,8390.
Das passiert. Der Stopp war auch verdammt eng gelegt.
Nun gab es einige Minuten danach zwei Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit:
„Oh Mist ausgestoppt! Für heute lasse ich es. Was für Sch… Märkte“.

Die zweite Möglichkeit:
„Ok, Stopp eng gewählt, unglücklich ausgestoppt. Na und? Das Setup ein paar Minuten später ist doch völlig OK. Ich wollte doch den Short Trade handeln. Jetzt kommt ein Signal und man könnte doch nun wieder rein und das gleich nochmals handeln. Denn ich wollte ja aus der Korrektur Short handeln mit der bearish engulfing Stundenkerze, die die Korrektur möglicherweise beenden könnte (vgl. roter Trendverlauf).
Und nun kommt doch das Signal nochmals. Also nichts wie rein, denn schlussendlich bin ich der Chef und entscheide wo es lang geht, denn der Trend, den ich handeln wollte ist doch auch -nach dem ausgestoppten Trade intakt- …“
🙂

Ich entschied mich für Möglichkeit Nr. 2.

Damit also wieder short rein um ca. 11:31 Uhr.

Den Rest sieht man ja selbst im Chart wie der Trade dann lief bzw. noch läuft.

Teilgewinne bereits mitgenommen.
Fett im Gewinn.
Der unmittelbare Minustrade davor bereits aufgeholt.
Und der Rest läuft noch und bringt zusätzlichen Gewinn.

Detailansicht

GBP_CAD_140814_Detail

Trade insgesamt

GBP_CAD_140814

 

Ein weiteres Beispiel für Shorts

Auch mit Zertifikaten kann man Short Trades handeln. Alle Finanzinstrumente haben ihre Daseinsberechtigung. Na ja fast alle.

Der Punkt ist aber, dass man mit Zertifikate -richitg eingesetzt- das Risiko gut steuern kann.
So z.B. wenn die K.O.-Schwelle eines Zertifikats dem analytischen Stopp entspricht (aber das ist ein anderes Thema…).

Der Punkt ist, dass es durchaus Einsatzmöglichkeiten gibt und das man damit Geld verdienen kann und bei der durchschnittlichen Haltedauer und der Positionsgröße spielt auch der Spread und die Kosten ein etwas geringere Rolle.
Und gerade für Hedging-Zwecke bzw. wenn man nicht zu viel Kapital binden mag können Zertifikate sinnvoll sein.

Auf jeden Fall laufen die beiden Short-Zertifikate auf Südzucker und Lanxess gut in meinem Wikifolio.

Genau in Bälde geht der Bullentrader auch online mit seinen ersten Wikifolio-Depots.

to be continued…

Wikifolio

Lanxess – Beispiel Rückzugsstrategie

Ein weiteres schönes Beispiel für die Rückzugsstrategie ist die Aktie Lanxess. Hier wäre ein Short-Einstieg am 07.07. möglich gewesen. 3 R wären drin gewesen.

Tageschart

Lanxess_Rückzugsstrategie_Beispiel

 

Interessante Nebenbemerkung. Mit einer anderen Einstiegslogik im M60, bin ich im hier abgebildeten Blog Depot bereits seit dem 18.06.2014 Short. Derweil läuft diese Position noch und Teilgewinne wurden ebenfalls bereits mitgenommen.

Das ist der Punkt auf den ich hinaus will:
Es gibt viele verschiedene Ansätze für Setups. Und im Grunde ist die eigentliche Einstiegslogik nebensächlich.
Da gibt es Ansätze, die sind dann eben betreuungsintensiver und andere eben nicht. Manche haben engere Stopps, was zur Folge hat, dass man öfters rausfliegt aber dafür dann wenn es läuft zu schönen CRVs führt.
D.h. im Ergebnis sollte jeder seinen Ansatz finden und den durchhandeln und eine duplizierbare Handelsstrategie entwickeln und sich keinesfalls zur sehr auf den konkreten Einstieg versteifen.

Lanxess_M60_170714

AMD – Long Beispiel

Hier haben wir ein schönes Beispiel für einen Handel der Bewegung mittels untergeordnetem kleinen Trendverlauf (im M10) auf Basis des Stundencharts, um dann nur die Bewegung Long zu handeln.

Diese Beispiel ist vor allem als Besprechungsgrundlage für das Webinar gedacht.
Da werden wir das nochmals im Detail thematisieren.

Schönes_Beispiel_Handel_der_Bewegung

Vortrag mit mir in der Düsseldorfer Börse am Dienstag, 17.06.

„Vom Rückzug zum Angriff“ – So handeln Sie mit wenig Risiko aus der Korrektur heraus

Ich halte am morgigen Dienstag, 17.06. in der Düsseldorfer Börse für den VTAD e.V. einen Vortrag.

Wer mag, ist herzlich gerne eingeladen. 
Bitte am Empfang auf mich berufen,damit man kostenlosen Eintritt erhält.

Regionalgruppe :
Düsseldorf der  Vereinigung Techischer Analysten Deutschlands (VTAD e.V.)
Ort:
Börse Düsseldorf
Referent:
Oliver Wissmann
Datum:
Die 17. Jun 2014 – 19:00
Terminbeschreibung:
Vorgestellt wird eine täglich praktisch angewandte Handelsstrategie in zwei Teilen (Theorie- und Praxis). Die „Rückzugsstrategie“ nutzt in ihrer Grundüberlegung ein starkes Momentum und sucht dabei Basiswerte, die aus der Korrektur heraus dem übergeordneten Haupttrend folgend gehandelt werden können.

Teil 1 – theoretische Grundlagen: Vorfilter, Basiswertescan, Einstiegsbedingungen, Setup, Risiko- und Moneymanagement, Trade-Verwaltung, Archivierung, Back-Testing und Simulationsverfahren, diskretionärer versus automatischer Handel.

Teil 2 – praktische Anwendung der Sstrategie:
Gemeinsames scannen der Märkte und Live-Trading sowie Fragen, Fragen, Fragen…

Über den Referenten:
Der Jurist und Unternehmer Oliver Wißmann ist Regionalleiter der Münchener Gruppe des VTAD und betreibt unter www.bullentrader.de(link is external) einen kostenlosen Blog, in dem er die Finanzmärkte charttechnisch analysiert und Einblicke in sein tägliches Trading gibt. Er handelt insbesondere Aktien und Forex im kurz- bis mittelfristigen Bereich und bevorzugt als Anhänger der klassischen, technischen Analyse u.a. trendfolgende Handelsstrategien, bei denen aufgrund eines möglichst ergiebigen Chance-Risiko-Verhältnisses aus der Korrektur in die Haupttrendrichtung gehandelt wird. Der Schwerpunkt seines Handelsstils ergibt sich aus der Dow Theorie bzw. aus markttechnischen Überlegungen in Verbindung mit einem stringenten Risiko- und Moneymanagement.

We are Traders!

and we are coming out of the shadows…
Es ist zwar ein Werbefilm für Opentrader.com, aber einfach lässig.

Der Motivationsspot für Day-Trader.
🙂

Heute gab es wieder Orangensaft zum Frühstück…

🙂

Wie sieht es denn aus bei Orangensaft. Nach wie vor möchte ich die auf der Invest im Rahmen des Live-Tradings vorgestellte mittelfristige Trading-Idee im Orangensaft (Frozen Concentrated Orange Juice Future der ICE, Symbol: OJ, Name: FCOJ) begleiten.

Wir hatten am Freitag, 09.05.2014 Rolltermin (immer Januar, März, Mai, Juli, September, November) und nun dürfte wieder mehr Action zu sehen sein.

Nun dürften wir wieder den Bereich der 166 ansteuern und dann kommt es zur Entscheidung:
Schaffen wir den Ausbruch nach oben oder gibt es einen Abpraller und der Wert „säuft dann gänzlich ab“?

Wenn man neben der Saisonalität noch den den durchschnittlichen Orangensaft-Vebrauch in den USA ansieht, stellt man fest, dass die saisonal in den Wintermonaten begründete Verbraucherschwäche langsam aber sicher nachläßt und in den kommenden Monaten von der Verbraucherseite eine größere Nachfrage in den USA zu erwarten sei (Quelle Marktforschungsunternehmen Nielsen Retail Sales, aktueller April/Mai-Research).
Ich gewichte zwar den Research auf der Verbraucherseite in den Future-Märkte nicht so stark, aber es sind doch interessante Hintergrundinformationen, die hin und wieder das Bild für eine optimierte Analyse im Positionstrading für Handelsgeschäfte auf Sicht von Monaten ergänzen können.

Zurück zum Chart:

Also, sollte sich der neue Future-Kontrakt langsam einpendeln, so sollte ein Unterschreiten der 152,50/60 nicht mehr passieren. Falls doch, wird es eng und dann wäre die letzte Verteidigungsunterstützung die 147/148.

Sollte jedoch, in meinem bevorzugten Szenario der Kurs nun wieder anziehen und die Widerstandszone bei 166 nach oben signifikant durchstoßen, so wäre dann der Platz frei für einen Kursanstieg bis zum zweiten und damit vorerst maximalen prognostizierten Kursziel bei 177,90 bis 183,00.
Und erst dann bei einem Überschreiten der 166 darf der Stopp nachgezogen werden auf dann das mögliche sich ergebende neue letzte relative Tief von 152,50.

Tageschart (1 Kerze = 1 Tag; 25.01.2012 – bis 09.05.2014)

Orange-Juice-Tag_100514_v1

Tageschart (1 Kerze = 1 Tag; detaillierte Ansicht vom 21.05.2013 bis 09.05.2014)

Orange-Juice-Tag_100514_v2

 

Hervorzuheben bei der Kerzenanalyse ist die Kerze vom 02.05.2014, diese umschließt und beendet die kurzfristige Abwärtsbewegung (vgl. bullish engulfing) und wird dann lehrbuchmäßig bestätigt von einer weiteren Kerze mit kleinem Aufwärtsgap. Laut Thomas Bulkowski, der eine sehr interessante und wissenschaftlich ordentliche Untersuchung aller gängigen Kerzenformationen vornahm beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass eine bullish engulfing – Formation einen neuen Kursaufschwung einläutet 63 % (vgl. Enzyklopädie der Candelsticks, Finanzbuchverlag, 1. Auflage 2010, Thomas Bulkowski, Seite 502).
Der Schwachpunkt dieser speziellen Kerzenformation ist aber im konkreten Fall das ausgedünnte Volumen von lediglich 32 (!) Kontrakten infolge des anstehenden Rollvorgangs. Insofern ist dieser bullish engulfing – Situtation weniger Aussagekraft zuzuschreiben.

Auch bei der Kerzenanalyse gilt es zu betonen, dass ich ihr alleine keine zu große Bedeutung zuordne, aber für Positionstrades es nun Mal zu einer ordentlich recherchierten und begründbaren Analyse dazu gehört diese ebenfalls zu berücksichtigen.

Wie ich auf der Invest erläuterte, gehört bei Trades immer eine Checkliste dazu, in welcher man mehrere Faktoren berücksichtigt, und diese dann entsprechend gewichtet. Und dann ergibt diese Checkliste erst, ob es sich um einen Trade handelt der eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für ein Gewinn hat oder eben nicht.
Nichtsdestotrotz ist es -wie immer- keine Garantie, dass ein Trade ein Gewinner wird. Das darf nie, niemals vergessen werden!

 

 

Originalpost mit der Trading-Idee von der Invest in Stuttgart:

10.04.2014 / 09:08 CEST / HomeRohstoffeWatchlist

 

Im Live-Trading am Freitag, 04.04. auf der Invest in Stuttgart hatte ich als letzten Wert und als Anregung für einen längerfristigeren Positionstrade Orangensaft vorgestellt, mit der Überlegung, dass bei 158,53 der Orange Juice Future ein Kaufkandidat sei, da wir gleich ein ganzes Bündel an Hinweisen für einen steigenden Preis haben.

Wichtig war und ist mir dabei zu betonen, dass auch wenn einige Faktoren dafür sprechen, dass der Kurs auf Sicht von einigen Monaten steigen könnte, das nicht heißt, dass der Trade auch ein Gewinntrade wird, jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit dafür an, wenn mehrere -wie vorliegend- sich gegenseitig bestätigende Hinweise zusammentreffen.

Tag

Orange-Juice_Tag_100414_Long

Vortrag Orkan Kuyas bei der VTAD e.V. München

Am Mittwoch, 14.05.2014 habe ich in der VTAD München den Profi-Trader Orkan Kuyas zu Gast, der uns Einblicke in sein tägliches Trading zeigt.
Orkan ist schon lange an den Finanzmärkten erfolgreich aktiv und Vollzeittrader.
Das wir ein sehr guter Vortrag, da Orkan wirklich sehr transparent zeigt, wie er tradet.
Eine Pflichtveranstaltung für jeden, der sich für Day-Trading interessiert.

Hiermit lade ich sehr gerne auch Gäste ein.
Allerdings:
Da mit einem großen Andrang durch unsere regulären VTAD-Mitgliedern zu rechnen ist, gibt es keine Garantie für einen Sitzplatz bzw. Einlaß.
Für 30 Gäste reicht unser Kontigent noch, so dass die ersten, die sich per Email bei rm.muenchen@vtad.de bei uns anmelden, auch rein kommen.

Wird sich richtig, richtig gut.
Ich freue mich darauf!

http://www.vtad.de/node/5504

Vortragsdetails:

„So handeln Profi-Trader“

Regionalgruppe:
München VTAD

Referent(en):
Orkan Kuyas

Orkan

Datum:
Mit 14. Mai 2014 – 18:30

Über den Referenten Orkan Kuyas:
Bereits seit 1999 ist Orkan Kuyas an der Börse aktiv. Der Handel von Aktien, Futures und Devisen gehört dabei ebenso zu seinem täglichen Geschäft, wie das Traden von Derivaten und Optionen.

Seine selbst entwickelte Chartstrategie sowie klar definierte Einstiegs- und Ausstiegssignale runden seinen Tradingstil ab. Durch das Einhalten von engen Stops in seinen Positionen erreicht er ein hohes Chance Risiko Verhältnis (CRV). Die Haltedauer einzelner Gattungen schwankt dabei ebenso wie die Positionsgröße.

Er filtert mit seinem System relative Stärke und Schwäche einzelner Aktienpositionen und handelt diese dann auch meist bis zum Handelsschluss. Als Zeitebenen für die Handelsentscheidungen benutzt er Charts im Rahmen von 5 Minuten bis 1 Stunde zugrunde. Dem Handelsansatz liegt zum größten Teil die Charttechnik zugrunde.

Orkan Kuyas postet sowohl seine Trades als auch Strategien live bei Facebook (unter FacebookTrader), wo er sich in kurzer Zeit einer der größten Börsencommunity Deutschlands (DAX MDAX SDAX TECDAX – German Stocks) aufgebaut hat.

Trading-Gedanken: was zählt an der Börse? + Update zum Short Trade EUR/AUD – AT466

Im laufenden Short Trade AT466 im EUR/AUD gab es nun Handlungsbedarf, nachdem der Kurs das letzte signifikante relative Tief (im Zeitrahmen des M60 immer Stundenschlusskurs) unterschritten wurde.

Nun konnte ich den Stopp nachziehen auf 1,4856 (das letzte nun neu ausgebildete Hoch).
Daneben wurde das erste Kursziel ebenfalls erreicht und mittels der vorher hinterlegten Target-Order konnte ein erster Gewinn bereits eingestrichen werden, so dass ich nun mit der Position in der komfortablen Lage bin, dass selbst ein Ausstoppen der Position für Gewinn sorgt.
Damit kann nun völlig emotionslos der Wert seinen Lauf nehmen. Wenngleich ich mich bemühe immer alle Positionen ohne Emotionen einzugehen -gleichgültig, ob im Minus, oder Plus-…
Nun ja 😉
Zumindest sofern der Trade fachlich sauber war…

Der Punkt der mir jedoch wichtig ist und den ich aufzuzeigen wollte, ist der, dass eine Position in dieser Zeitebene eben für berufstätige Trader durchaus handelbar ist und man sich „gemächlich“ auf eine mögliche Position mittels im Markt hinterlegten Orders einlassen kann.
Denn wie ich in den vorgehenden Posts erläuterte, war dieser Trade schlussendlich ein Trade von der Watchlist, die bereits am Freitag, 04.04. auf der Invest bei meinem Live-Trading erstellt wurde, so dass es schlussendlich lediglich eine Sache der Arbeitsweise ist, wie man die Trades und insbesondere die möglichen Trading-Kandidaten verwaltet. Das eigentliche Setup bei dieser Strategie, ist so überschaubar, dass es kaum der Rede wert ist dieses zu erwähnen (Handel des Trends aus der Korrektur heraus…).

Zu diesem mir sehr wichtigen Punkt, nämlich, dass nicht das Setup, nicht die Strategie, nicht die Charteinstellung, nicht der „Geheimindikator“, nicht die Chart-Software, nicht der Broker, nicht die Ehefrau/Freundin/der Sonnenstand/das Wetter/die Katze oder was auch immer wichtig ist, sondern was zählt ist die Arbeitsweise, die Gesamtstrategie, das Risiko- und Moneymanagement, die Beständigkeit, die Duplizierbarkeit, die Diversifikation und sehr wichtig im diskretionären Handel: die Psyche.

Ich empfehle zu diesem zentralen Aspekt, neben den vielen anderen ausgezeichneten Grundlagenbücher (um nur einige nicht abschließend aufzuzählen Kostolany, Murphy, Livermore, van Tharp, Schwager, Williams, Cene, etc.) insbesondere das Grundlagenwerk von Michael Voigt mit dem „Großen Buch der Markttechnik“ sowie der darauf aufbauenden Reihe „der Händler“, die nunmehr bereits acht Bände zählt.
Denn gerade in den Büchern von Michael Voigt und insbesondere der Händler-Reihe geht er auf genau diese Fragestellungen ein und regt damit zum nachdenken und reflektieren über das eigene Trading an und um die Antwort -die jeder selbst finden muss- „Warum trade ich? Und macht das eigentlich Sinn was ich da mache?“.

Um nun mit den geliehenen Worten sinngemäß wiedergegeben aus einem der Händler-Bücher zu schließen „Das Setup ist nebensächlich, das passt gegebenenfalls auf eine einzelne Papierserviette an einem Abend im Restaurant; was zählt sind andere Faktoren…“.

Welche das sind gilt es für jeden individuell zu ergründen.

Ein Stück weit soll mein Blog Auskunft über meinen Reifeprozess eines Traders geben, um anzuregen, zu ermutigen, aufzubauen aber auch zu warnen, was es heißt Trader zu sein.

Schlussendlich können weder Bücher noch mein Blog es uns abnehmen, dass wir selbst nachdenken über unser Trading und wie und ob überhaupt wir dieses so zwar faszinierende Geschäft, aber dennoch schwerste aller Unternehmungen, angehen.

Zurück zum laufenden Trade EUR/AUD

🙂

M60

EUR_AUD_M60_090414_AT466_Short_Update

 

Impressionen von der Invest

Der Bullentrader beim Live-Trading…

Bullentrader4

Impressionen von der Invest

Der Bullentrader beim moderieren…

Bullentrader1

Bullentrader3

 

 

 

 

 

 

 

 

EUR/AUD – Watchlist Short Trade – Live-Trading Invest

Bereits auf dem Live-Trading Event auf der Invest zeigte ich den möglichen Short Trade im EUR/AUD.

Zur Herleitung bzw. zur Erinnerung für die anwesenden Gäste auf der Invest:

Seit dem Hoch vom Ende Januar haben wir einen jungen Abwärtstrend im Tageschart etabliert. Mit klassicher technischer Analyse kann man da auch eine SKS interpretieren. Wie dem auch sei, wir haben einen sehr jungen Abwärtstrend gemäß klassischer Definition vorliegen (tiefere Hochs und tiefere Tiefs, seit Ende Januar).

Nun suchen wir für einen kurzfristigen Short Trade mögliche Einstiegspunkte in der untergeordneten Zeiteinheit (in diesem Fall dem M60).
Im M60 wiederum haben wir einen gültigen seit mehreren Tagen bzw. Wochen vorliegenden Abwärtstrend (vgl. blaue von Hand eingezeichnete Linie). Und demnach sind wir trendkonform mit der übergeordneten Zeiteinheit.
Für einen konkreten Einstieg suchen wir nun im M60 eine Korrektur. Diese liegt seit dem Freitag, 04.04. 17:00 Uhr vor.
Diese Korrektur wiederum sollte mind. in den Bereich des letzten relativen Tiefs im M60 hineinreichen (oder analog mit den Worten der Markttechnik zum P2). Auch das liegt vor.

Nun möchten wir aber -zur höheren Sicherheit- nicht an irgendeinem Punkt rein (was im Übrigen auch möglich wäre), sondern warten auf das erste Anzeichen, dass die Korrektur möglicherweise abgeschlossen sein könnte und dass der Markt wieder in die vorherrschende Trendrichtung dreht. Wann genau wäre dies der Fall?
Nun, dies wäre zum ersten Mal dann der Fall im M60, wenn nach den weißen Kerzen eine erste schwarze Kerze vorliegt, die die vorhergehende weiße Kerze umschließt und damit auf ein Nachlassen des kurzfristigen Aufwärtsimpulses schließen läßt.
Kurz unterhalb dieser schwarzen Kerze kann dann der Einstieg erfolgen.
D.h. wir legen eine Order knapp unter die letzte weiße Kerze rein.
Dann können drei Dinge passieren.
Zum einen kann der Kurs noch weiter steigen, dann ziehen wir die Order dementsprechend eien Kerze weiter nach, oder aber zum anderen, wie werden eingestoppt. Und schlussendlich kann es dann noch vorkommen, dass der Kurs weiter steigt über das letzte relative Hoch im M60. Dann ist die Order rauszunehmen und der mögliche Short Trade ist zunächst „gestorben“.

Da wir in diesem Fall den Trend im M60 handeln ist dann auch der initale Stopp sehr einfach zu setzen. Nämlich über dem letzten relativen Hoch.

EUR_AUD_M60_070414_Short_Watchlist

 

 

Form Retreat to Attack – Mein Artikel in der engl. Traders

In der März Ausgabe der englischen Traders ist mein Artikel ebenfalls erschienen und irgendwie sieht mein Artikel dort viel cooler aus 🙂

Zum Artikel:

http://tradersonline-mag.com/01_ezine/01_traders/en/2014/03/index.html#50/z

Traders_Artikel_Oliver_Wissmann_Bullentrader

Live-Trading mit dem Bullentrader auf der WoT on Tour auf der Invest

Live-Trading auf der Messe „Invest“ in Stuttgart mit der World of Trading on Tour.

Es war eine großartige Erfahrung und eine enorme Ehre mit einigen der besten Tradern Deutschlands gemeinsam auf der Bühne live zu traden.

WoT on Tour - Messe Invest - Live-Trading

Die Trader von links nach rechts:
Arne Elsner, Falk Elsner, Eran Bomgart, Orkan Kuyas, Valentin Rossiwall und der Bullentrader Oliver Wissmann.

Ach ja und keinesfalls zu vergessen unser Moderator im Hintergrund (stehend) Markus Gabel. Ebenfalls ein ausgezeichneter Trader und erfahrener Börsenspezialist, der die Trading-Sessions nachmittags hervorragend moderiert hatte.